PRESSE
Vernissage „Wasser“ Museum Neuruppin 2025
„Die zweite Ausstellung des Kunstprojekts „Wasser“ ist seit Donnerstag im Garten des Museums Neuruppin zu sehen. Zur Vernissage konnte Carola Aglaia Zimmermann vom Museum neben den Künstlerinnen und Künstlern auch zahlreiche kunstinteressierte Gäste begrüßen. Zur Einführung sprach Verleger Günter Rieger, für den musikalischen Rahmen spielte Ulrike Schwarz auf dem Saxophon. Dabei verblüffte die Musikerin die Ausstellungsbesucher, als sie das Element Wasser durchs Musizieren in Wallungen brachte. (…)“
Ruppiner Anzeiger, 26.07.2025
usu Sauer|Schwarz|Schiffelholz
„Zum Abschluss spielte das Trio USU – und zwar experimentell. Silvia Sauer, Ulrike Schwarz und Uli Schiffelholz erzeugten eine so intensive Spannung, dass viele Zuhörer mit offenem Mund in den Bänken saßen und sich fragten, was da gerade passiert. Spaltklänge auf dem Saxofon, Zähneklappern, nie gehörte spitze Schreie, wechselnd mit Body Percussion, Erkundung der Empore mit der Querflöte, während der Dialog zwischen Flöte und Stimme sich fortsetzte. Uli Schiffelholz am Schlagzeug und später mit verschiedenen Percussions-Instrumenten auf dem Boden hielt rhythmisch alle zusammen. Dazwischen auch zarte kleine Melodien und ganz dynamisches Musikgeschehen, das das Publikum begeisterte. …“
Mannheimer Morgen 05.10.2022
Herbstjazz in Groß-Rohrheim
Fontane Lyrik Projekt 2021
„Applaus für Fontane als Weltreisenden. (…) Für die musikalische Untermalung sorgten drei junge Musikerinnen und Musiker. Kontrabassistin Isabel Rößler, Saxofonistin und Flötistin Ulrike Schwarz sowie Gitarrist Florian Müller verbanden die Wortbeiträge nicht nur schlicht. Sie ließen es auch krachen, pfeifen, schrillen und ächzen, wenn es zu den jeweiligen Themen passte.“
Holger Rudolph, Ruppiner Anzeiger, 30.08.2021
Permanent Vacation Orchestra
“ (…) Es war ein musikalisches Abenteuer, so inspirierend, wie man es sich nur wünschen kann, wenn wache Jazzmusiker auf Gleichgesinnte treffen, die alle genug Erfahrungen im spontanen Reagieren aufeinander haben. Bisweilen aber auch so unfertig und löchrig, wie es beim Verzicht auf routiniertes Musizieren und akribisches Ausarbeiten gar nicht ausbleiben kann. Es überwog freilich eine herzerfrischende Anarchie, wenn das Ensemble in ausgedehnten Sessions seine individuellen Klangvorstellungen zu einem aberwitzigen Stilmix zusammen rührte, in dem sich die ziselierten Avantgarde-Arabesken des Wiesbadener Pianisten Uwe Oberg oder die kratzbürstigen Melismen des Geigers Harald Kimmig so schillernd an den splittrigen Rhythm & Blues-Phrasen des amerikanischen E Gitarristen Eugene Chadbourne und den frei schwebenden Perkussionsmuster von Imogen Gleichauf und ihren beiden Schlagzeugkollegen Bülent Ates und Uwe Martin rieben.
Bisweilen verkleinerte sich die unkonventionelle Big Band, etwa für ein originelles Solo von Corinna Danzer über Charles Mingus‘ berühmte Hommage an den Tenorsaxophonisten Lester Young: „Goodbye, Pork Pie Hat“. Lustvoll mitschwingen aber konnte man am besten beim Four-Brothers-and-Sisters-Saxophon-Sound von Corinna Danzer, Ulrike Schwarz, Jochen Rissler und Michael Bossong, angemessen bizarr unterstützt vom Tubaspieler Carl Ludwig Hübsch, die etwa den hintergründig primitiven Gassenhauer „Red Car“ von David Murray zu einer vitalen Jump-Nummer machten. Darauf hätte man eigentlich tanzen müssen. Vielleicht dann beim nächsten Mal, falls es das fürs Permanent Vacation Orchestra überhaupt gibt.“
Wolfgang Sandner
faz 24.4.2024
Fontane Lyrik Projekt 2021
„Heiter bis tragisch: eine Weltreise mit Fontane. Beim 8. Fontane Lyrik-Projekt mit Katharina Spiering, Hanns Zischler und Hans-Werner Meyer ging es mit dem Dichter durch nahe und ferne Länder. (…) Sehnsucht nach der Ferne – so der erste Zwischentitel des Abends, zu dem rund 200 Gäste in die Neuruppiner Kulturkirche gekommen sind. Musikalisch untermalen das Ulrike Schwarz an Saxofon und Flöte, Isabel Rößler am Kontrabass und Florian Müller an der Gitarre.“
Regine Buddeke, Märkische Allgemeine Zeitung, 30.08.2021
Jump into Jazz
„Noch beeindruckender war freilich, wie es der Musikpädagogin Ulrike Schwarz mit der Saxophonistin Corinna Danzer und dem Trio aus Anke Helfrich (Klavier), Dietmar Fuhr (Bass) und Uli Schiffelholz (Schlagzeug) gelang, durch ein dramaturgisch klug erdachtes und mit Studierenden der Musikhochschule akribisch vorbereitetes Programm die zehn- bis zwölfjährigen Schüler zum Mitmachen zu animieren. Nicht nur als stampfende Arbeiterkolonne bei Nat Adderleys ,Worksong’, auch als Background-Sänger oder Kazoo-Ensemble bei ,Milestones‘ von Miles Davis, ,Splanky‘ von Count Basie oder Duke Ellingtons ,C Jam Blues‘ demonstrierten die Kinder, dass Swing-Rhythmen und Jazzphrasen keine großen Hürden darstellen und einen großen Vorzug gegenüber klassischer Musik haben: Improvisation eignet sich besser zum Mitmachen, regt die Phantasie an, fördert zudem das Aufeinanderhören. Und macht Spaß. Das war unmittelbar zu spüren. Gleich nach dem ersten Stück, Henri Manicinis ,Pink Panther‘, tobte der Saal und verlangte nach einer Zugabe. Und das wiederholte sich bei jedem Stück. Kommentar der professionellen Jazzmusiker nach dem Konzert: ,Es war das beste Publikum, das wir je hatten.’“